
Fenster und Türen – glänzend geschützt
Türen und Fenster sind die Augen des Hauses und seine Visitenkarte. Sie tragen in hohem Maß zur Außenwirkung bei. Besonders Fenster und Türen aus Holz brauchen immer mal wieder einen neuen Anstrich – frisch lackiert sind die Holzoberflächen bestens geschützt und einfach zum Anbeißen schön.
Vor dem ersten Anstrich, aber auch bei einer Neulackierung muss der Untergrund entsprechend vorbereitet werden. Nur auf glatten, sauberen und festen Oberflächen kann sich der Lack mit dem Material so verbinden, dass er nicht schnell wieder abblättert. Die Holzoberfläche wird vorgeschliffen und entstaubt. Fehlstellen und andere Makel werden mit Holzkitt verschlossen. Anschließend bietet sich eine Grundierung in Form eines Vorlacks an. Dieser schließt die Poren und wird insbesondere auf Ränder und Kanten aufgetragen.
Das richtige Werkzeug
Der Profi weiß, mit welchem Werkzeug sich die besten Lackierergebnisse erzielen lassen. Spezielle Lackpinsel und -rollen, aber auch die Spritzpistole kommen zum Einsatz. Letztere ist vor allem für großflächige Arbeiten ideal und schafft gleichmäßig mit Lack überzogene Flächen. Das gute Endergebnis hängt vom Druck in der Pistole ab. Je höher dieser ist, umso feiner ist der erzeugte Farbsprühnebel.
Lackierung ist kein Holzschutz!
Lackierungen auf Fenstern und Türen versiegeln die Oberfläche und geben einen gewissen Schutz vor eindringender Feuchtigkeit. Als regelrechter Holzschutz dienen die dekorativen Lackschichten allerdings nicht. Hierfür sind spezielle Holzschutzmittel nötig, die durch pilztötende oder hydrophobierende Eigenschaften das Holz widerstandsfähig machen.
Immer wieder aufs Neue!
Ebenso wie die Lackierung muss auch ein Holzschutz immer wieder erneuert werden. Beim Lack sind Risse besonders gefährlich. Durch sie dringt Feuchtigkeit zwischen Lackschicht und Holz, die nicht mehr abtrocknen kann. Die Folge ist, dass das Holz von innen heraus verfault. Regelmäßige Sichtkontrollen und die fachgerechte Neulackierung in regelmäßigen Intervallen sind deshalb wichtige Elemente der Pflege von Holzfenstern und Holztüren.
Lackiert wird nicht nur im Außenbereich, auch Holzdecken und Wandverkleidungen profitieren von einem glänzenden Anstrich. Im Innenbereich werden an die Lacke besondere Anforderungen rund um die Wohngesundheit gestellt, hinsichtlich der Optik gibt es heute eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Gestaltung.
Erst reinigen – dann lackieren!
Oberflächen aus Holz können durch den richtigen Lack deutlich gewinnen und Räume noch wohnlicher machen. Damit der Lack für lange Zeit auf der Holzdecke oder der Wandverkleidung haftet, muss dieser professionell vorbereitet werden. Neben einer gründlichen Reinigung von Staub, Schmutz und Fett sowie einem eventuellen Feinschliff sollte das Holz mit einer speziellen Grundierung vorbehandelt werden. Diese verhindert, dass das im Holz enthaltene Harz durchschlägt und den Lack angreift. Moderne Produkte enthalten Grundierung, Zwischen- und Schlusslackierung in einem Lack, dies erspart einige Arbeitsschritte.
Wohngesunde Lacke
Generell unterscheidet man heute zwischen wasserbasierten Acryllacken und lösemittelhaltigen Kunstharzlacken. Für Innenräume sollte immer auf die wasserbasierte Variante zurückgegriffen werden. Allerdings heißt wasserbasiert nicht sofort auch schadstofffrei. Eine Information über die Inhaltsstoffe ist empfehlenswert. Kunstharzlacke sind dann erforderlich, wenn die Oberfläche stark strapaziert wird. Soll die Holzmaserung sichtbar bleiben, dann sind Klarlacke die richtige Wahl. Die Lacke sind als hochglänzende oder seidenmatte Varianten erhältlich, Sie haben die freie Auswahl!
Gut abgeklebt ist halb lackiert
Besonders bei Nut- und Feder-Decken und anderen profilierten Holzverkleidungen ist das sorgfältige Streichen ebenso wichtig wie das gründliche Abkleben. Lacke sind meist dünnflüssig und laufen leicht unter die Abklebung. Abhilfe schafft ein hochwertiges Klebeband, das sorgfältig angedrückt wird. Nach dem Streichen muss das Klebeband zum richtigen Zeitpunkt abgenommen werden. Der ist gekommen, wenn der Lack nicht mehr nass glänzt, aber auch noch nicht vollständig getrocknet ist.
Für ein professionelles Ergebnis empfehlen wir die Übergabe der Lackierarbeiten an Holzdecken und Wandverkleidungen an den Fachbetrieb. Von der Auswahl der richtigen und wohngesunden Farbe bis hin zur Übergabe der frisch lackierten Oberflächen stehen wir Ihnen mit Fachwissen und Know How zur Seite!


Für die Gestaltung von Möbeln aus Holz gibt es generell zwei Arten: Wahlweise kann das Material geölt und gelaugt oder mit einem klaren oder farbigen Lack überzogen werden. Bunt lackierte Möbel setzen Glanzpunkte in die Wohnung, vor allem Schränke oder Einbaumöbel gewinnen durch den Anstrich in allen Fällen.
Schränke und Einbauten lackieren – eine glatte Sache!
Sollen Schränke, Einbauten oder andere Möbelstücke neu lackiert werden, kommt es für das Ergebnis in hohem Maß auf den ausgewählten Lack an. Im Innenbereich sind aufgrund der Umweltfreundlichkeit wasserbasierte Acryllacke die erste Wahl. Hochwertige Lacke sind schlag- und stoßfest, ebenfalls erhältlich sind heute sogenannte 2in1-Produkte, bei denen die Grundierung bereits im Lack enthalten ist. Dies spart einen Arbeitsschritt. Neben der Zusammensetzung des Lacks kommt es auch auf den richtigen Farbton an. Wählen Sie nach persönlichem Geschmack, aber auch mit Blick auf die vorhandene Einrichtung die passende Farbnuance aus.
Der Untergrund muss stimmen!
Damit Schränke und Einbauten mit ihren großen Flächen am Ende makellos glänzen, ist vor dem Lackieren eine gründliche Vorbereitung nötig. Alte Farbe muss abgeschliffen werden, auch natürliches Material sollte vor dem Streichen angeschliffen werden. Dies verbessert die Haftung des Lackes. Direkt vor dem Anstrich wird die Oberfläche so gereinigt, dass sie trocken, fett- und staubfrei ist. Je nach Produktauswahl erfolgt erst eine Grundierung, ist diese getrocknet, kann die Lackschicht aufgetragen werden. Hat das Möbelstück eine Kunststoffoberfläche, muss vor dem Lackieren ein Haftvermittler als Grundierung aufgetragen werden.
Profi-Werkzeuge für Profi-Lackierungen
Hochwertiges und funktionierendes Werkzeug ist für professionell wirkende Lackierungen ausgesprochen wichtig. Für große glatte Flächen eignen sich spezielle Lackroller, an kleinteiligen Bereichen wird der Acryllack am besten mit einem Pinsel mit Kunststoffborsten aufgetragen. Kommen Kunstharzlacke zum Einsatz, sind Naturborsten ideal geeignet. Damit der Lack optimal verläuft, ist ein nass in nass Arbeiten wichtig, Die Lackmenge muss so gewählt werden, dass keine Nasen entstehen. Die besten Endergebnisse liefern Lackierungen in zwei Schichten.
Neuer Pep durch neuen Lack
Heizkörper sorgen unauffällig weiß dafür, dass unsere Räume mit Wärme versorgt werden. Sind die Elemente einmal in die Jahre gekommen, sieht man das als erstes am Lack. Was einmal strahlend weiß war, wird unansehnlich gelb oder schmutzig. Da muss neuer Lack her!
Frischer Lack auf sauberem Grund
Bevor der Lack auf den Heizkörper kommt, ist einiges an Vorarbeiten nötig. So muss die Umgebung vor Lackspritzern geschützt werden, der Heizkörper selbst bekommt eine gründliche Reinigung. Fett, Staub und andere Verschmutzungen müssen so gut wie möglich entfernt werden, in der Regel ist ein Schleifen der Oberflächen ebenfalls erforderlich. Je gründlicher Heizkörper und Umgebung vom Staub befreit sind, umso makelloser ist das spätere Ergebnis! Ist das Metall sichtbar, muss dort eine Rostschutzgrundierung aufgetragen werden. Nach dem Trocknen des Primers kann der Lackanstrich beginnen. Spezielle Heizkörperpinsel erleichtern die Arbeit.
Lackieren wie ein Profi
Das kann im Grunde genommen auch nur der Profi. Neben einem guten Material und dem richtigen Werkzeug ist auch das entsprechende Know How nötig. Für den Flächenanstrich eignet sich eine kleine Rolle aus Lammfell oder Nylon mit einer Florhöhe von ca. 20 mm. Zwischen den Rippen und auf der Rückseite leistet der Heizkörperpinsel mit dem Knick gute Dienste. Optimal wird das Ergebnis mit einem zweiten Lackanstrich. Dazu wird die getrocknete Lackschicht erneut angeschliffen, anschließend wird der Heizkörper komplett lackiert.
Der richtige Lack für die Heizkörperlackierung
Heizkörperlacke sind Speziallacke mit besonderen Eigenschaften, insbesondere was die Reaktion auf Hitze betrifft. Wo normale Lacke bereits in die Grätsche gehen können, kommt der Heizkörperlack noch lässig mit. Wasserbasierte Lacke entwickeln beim ersten Anheizen nur milde Gerüche, sind hitzebeständig bis Temperaturen um die 200 Grad, scheuerbeständig und natürlich auch für die Rohrleitungen geeignet.

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